so nun dann das Werk ist volbracht hier ist das ende der Geschichte^^
Als Prane aufwachte und aus den Fenster schaute sah sie das sich so langsam aber sicher der Herbst ankündigte und das die Bäume ihr schönstes Herbstkleid anlegten. Die Bediensteten waren damit beschäftigt Laub zu fegen und die unzähligen Wasserspeier am Haus wieder in voller Pracht erstrahlen zu lassen. Nur der Familienfriedhof lag still da, es war den Angestellten untersagt,diesen auch nur zu betreten. So bedeckten die Blätter die Gräber und der Nebel hüllte alles in ein schummriges Licht. Nur hier und da schauten noch einzelne vertrocknete Blumen hervor, die Jemand auf die Gräber gelegt hatte.
Immer noch träumend viel ihr Blick wieder auf den Friedhof und sie erinnerte sich an den Tag zurück als ihr gesagt wurde das ihre Mutter hier ihre letzte Ruhe gefunden hatte. Traurig wandte sie sich vom Fenster ab. Ihre Mutter fehlte ihr heute noch obwohl sie sich kaum an sie erinnern konnte. Heute hatte sie sich fest vorgenommen zu ihren Grab zu gehen und diesen traurigen Anblick ein ende zu bereiten. Prane rief nach einer Angestellten, sie solle doch ihren Umhang hohlen. Nach einer Ewigkeit, die eigentlich keine war kam eine Kammerzofe und reichte ihr mit einen knix den gewünschten Umhang. Nickend nahm Prane den Umhang entgegen,ohne ein Wort...heute war ihr nicht nach reden zu mute. Nachdem der Umhang so saß wie es wohl der Erfinder vorgesehen hatte machte sie sich auf den weg zur Hautpforte. Der alte Diener an der Pforte verbeugte sich vor ihr und ging zum Haupttor das sich unter Ehrfurcht gebietenden knarren öffnen sollte.
Sie bedankte sich mit einen charmanten lächeln,ja manchmal konnte sie die wohlerzogene herrschaftliche Tochter sein.......
Draußen blendete die grelle Herbstsonne, sodass Prane erst einmal nichts sehen konnte. Aber den Weg den sie gehen wollte würde sie auch blind finden und so ging sie um das Haus herum, bis sie zu einem großen Anbau kam, wo stets ein Fenster offen gehalten wurde.
Prane atmete auf als sie das guren von Orw vernahm der sie begrüßte,er flaterte aufgeregt mit seinen Flügeln. Nur das Summen der alten Elektrolampe war noch zu hören.“oh ja Rave hatte wahrlich noch nie etwas für diesen neu modischen schnick schnack übrig gehabt,dafür hing er zu sehr an der alten Zeit. Er mochte sein dekadentes Leben ohne Strom und technischen Wunderwerken.“Prane huschte ein lächeln über die Lippen das sie es wirklich geschafft hatte ihn zu überzeugen hier eine Lampe auf zu hängen.
Wie als ob Orw ihr zustimmen würde nahm er auf ihrer Schulter platz.
Orw war ihr geliebter Rabe,mit dem sich sich schon vor Jahren angefreundet hatte. Damals ist er plötzlich am Haus aufgetaucht und wollte jeden die Finger blutig hacken außer Prane, sie schaute ihn nur an und in stillen schlossen sie Freundschaft.
Etwas scheuchte Orw auf sodass er sich von Pranes Schulter erhob und um sie herum kreiste. Er kreischte etwas unverständliches doch als sie genauer hinhörte vernahm sie einen Namen... Ladrim....Ladrim...Ladrim.
Prane verstand nicht was ihr Orw damit sagen wollte aber vertrauensvoll streckte sie ihren Arm aus damit Orw darauf landen konnte. Erst unbemerkt und dann sehr leise waberte eine Melodie an Pranes Ohren. Jemand spielte auf einer Geige,führte behutsam den Geigenbogen über die Seiten. Wie verzaubert vom Geigenspiel zog es Prane in den Wald. Nur ein kleiner verträumter Weg war zu sehen und die altbekannten Bäume und Sträucher säumten den Weg. Die Blätter tanzen mit dem Wind. Zeit verloren lag der Weg nun da,er hüllte sich in die stille der Dämmerung. Nur hier und da hörte man ein Tier durchs Geäst huschen.
Pranes Herzschlag halte in ihren Ohren wieder. Ihr Herz schlug im Takt der Melodie.
Bis sie bemerkte das es kalt wurde, die Luft fing an zu gefrieren. Der Geigenspieler beendete sein Spiel, doch Prane konnte ihn immer noch nicht sehen.
Orw flatterte mit den Flügeln nur um sich so gleich in die Lüfte zu erheben. Ihr Blick viel auf eine kleine Lichtung im Wald.
Verschwommene Gestalten wurden sichtbar und sie bewegten sich auf Prane zu. Eine Stimme erklang die Prane schon aus den Bad kannte:“ Die Zeit hat ihre Zeiger angehalten,du musst verstehen was damals wirklich geschehen ist und so lange wird die Zeit alles in einen eisigen Griff festhalten.“ Eine der Gestalten kam näher und zeigte auf Prane. Ihr Herz blieb stehen,Prane erkannte ihre Mutter. Boden langes rotes Haar und Haut wie weißes Porzellan, so stand sie vor ihr. Das einzige was das Bild trübte waren die Blätter die sich in den Haaren verfangen hatten.
Die Gestalt vor Prane erloschen und sie sah was damals geschah. Ein Mann den sie nicht kannte herrschte Rave grob an: “Es ist noch zu früh,vielleicht fügt sie sich noch deinen willen ,sie gehört doch zum Clan!“ Doch Rave war das herzlich egal. Pranes Mutter streckte ihre Hände nach dem kleinen Kind aus doch vergeblich,Rave gab es einer Zofe,bevor er seine Zähne in ihren Hals versenkte und sie damit tötete......Pranes Herz drohte zu zerspringen Angesicht der Wahrheit. Das letzte was sie hörte waren die Worte ihrer Mutter,die sie aber schon nicht mehr verstand. Kraftlos sank sie zu Boden und verlor das Bewusstsein.
Die Zeit erwachte wieder und die Blätter tanzten weiter wie bis her. Nur Prane lag verloren auf den mit Blättern bedeckten Boden. Schritte erklangen und kamen immer näher. Eine Gestalt tauchte hinter den Bäumen auf und blieb vor Prane stehen. Ganz sacht beugte er sich runter zu ihr und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht,behutsam hob er sie auf. Orw hüpfte aufgeregt auf einen Ast hin und her und beobachtete das Geschehen, der Mann blickte zu Orw hinauf und nickte ihm zu. Orw machte laut krächzend einen Satz und landete auf seiner Schulter. Er krächzte immer wieder Ladrim...Ladrim.....Ladrim.
„Ich sagte doch ich werde dich beschützen meine liebe!“Ladrim lächelte gutmütig in den Bewusstsein das Prane ihn nicht gehört haben konnte.
Er musste sich beeilen damit sein vorhaben auch gelingen würde. Er trug Prane aus den Wald heraus und verschwand dann im Hintereingang der Kirche.
Ihm würde im Traum nicht einfallen das er Rave seine Spielchen durchgehen lassen würde, aber letztendlich würde Prane entscheiden müssen was sie wirklich wollte. Ladrim legte sie auf sein Bett und verließ den Raum um seinen alten Freund auf zu suchen. Er fand den alten Priester in seiner Stube, wie er gemächlich durch ein Buch blätterte.“ach Ladrim da bist du ja und wie ich hörte hast du Besuch mitgebracht?“Der alte Mann schaute kurz von seinen Buch auf nur um zu sehen wie Ladrim lächelte. Der alte Priester war wohl sehr weltoffen,jedenfalls nahm er es nicht so genau wie andere,schließlich war er sich bewusst das er mit einen Vampir befreundet war. Und genau aus diesen Grund eilte er vor ein paar Tagen als erste aus der Kirche, nachdem Ladrim ihm gedanklich erklärt hatte was er vorhatte. Es würde wohl einen riesigen Skandal geben würde man herausfinden das ein Mann Gottes mit einen Vampir befreundet war. Sei es auch das es nur in einen kleines Zeit verlorenes Dorf in Irland währe,wo es sich zutragen würde.
„ich werde euch nicht stören.“erwiderte der Priester und wandte sich wieder seinen Buch zu. Ladrim verließ den Raum, er wollte wieder zu Prane.
Prane wachte auf und wusste nicht gleich wo sie war,doch wage tippte sie darauf das sie in der Kirche war. Die Tür ging auf und Ladrim kam herein,für Prane war er aber ein fremder und genau das sollte ihr Blick auch verraten.
Charmant stellte sich Ladrim vor, mit den kleinen Wink das er das mit den Vorfall im Bad zu verschulden hatte.
Prane wurde rot und dann erinnerte sie sich wieder an sein Gesicht, sie hatte ihn schon oft gesehen wie er sich mit ihren Vater unterhalten hatte was meistens in einen Streit geendet hatte.“Ja Prane,ich habe Rave oft gefragt warum er dich nicht zu einen von uns macht,worauf Rave immer einen Tobsuchtsanfall gekriegt hatte!“Ladrim beobachte Pranes Reaktion genau.“Uns? Willst du sagen das du etwa auch ein wie sagtest du noch mal..ähm..ja ..Vampir bist?“Ladrim nickte.
Prane zuckte zusammen, fühlte sich aber mehr den je zu ihm hingezogen.
„Prane ich liebe dich schon lange..ich weiß das das was ich dich jetzt fragen will viel verlangt sein wird, aber willst du.....“Ladrim zögerte und sprach dann weiter:“willst du so werden wie ich?“
Prane zögerte mit ihrer Antwort, doch nahm sie all ihren Mut zusammen und stand auf um Ladrim einen Kuss zu geben.
„Die Nacht wird Hütten unser Geheimnis was auch immer geschehen wir heute Nacht!“flüsterte Prane.
Ein Unwetter peitschte über das Land und die Glocken schlugen zur Abend messe,Ladrim wusste das es zeit war um zur Clanversammlung aufzubrechen. Durchnässt kam er an der Hauptpforte des Hause an, wo er dann erhoben Hauptes den Saal betrat wo der versammelte Clan schon wartete.Er wuste sehrwohl was er letzte Nacht getan hatte. Ein lächeln huschte über sein Gesicht als Prane hinter ihm auftauchte und ihn mit ihren Armen umschlang. Raves Gesichtsausdruck verhärtete sich, wie aus Stein gemeißelt saß er da und konnte einfach nicht fassen was er da sah. Prane lächelte ihn an und weiße fangzähne blitzten auf.........
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Sei mein Wächter..sei der Hüter der alten Geheimnisse..ich schaute dir in die Augen und du hast meine Seele gestohlen..oh du mein Rabe
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